Brigitte und Ernst Spangenberg

PRAXIS für FAMILIENMEDIATION

 

Mediation

 

Wir sind nach den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation -BAFM- ausgebildete Mediatoren.

Wir arbeiten ausschließlich gemeinsam,

- weil wir psychologische und Juristische Kompetenz vereinen wollen,

- weil wir als Paar geeignete Ansprechpartner für Paare sind und

- weil wir nach mehr als 20 Jahren Zusammenarbeit ein eingespieltes Paar sind.

Kinder werden themenzentriert in die Mediation eingebunden.

Medianten, die uns kennen lernen wollen, haben die Möglichkeit zu einem halbstündigen unentgeltlichen Informationsgespräch.

 

Wir bieten Mediation an für:

- die Ausgestaltung neuer Lebensverhältnisse bei Trennung und Scheidung von Paaren und Familien (Sorge- und Umgangsprobleme, Unterhaltsregelung, Verteilung von Hausrat und Wohnung, Zugewinn- bzw. Wermögensauseinandersetzung und Versorgungsausgleich)

- die Konfliktbewältigung bei Paaren, Familien, Zweitfamilien, Adoptionsfamilien, Pflegefamilien, Familen mit wirtschaftlicher Verflechtung, Erbauseinandersetzung, Geschwisterstreit, Erziehungsproblemen oder anderen innerfamiliären Streitigkeiten, Nachbarschaftsstreit, Teamdissonanzen, Konflikte mit wirtschaftlichem Schwerpunkt, Internationale/interkulturelle Konflikte.

Unsere Sprachen sind Deutsch, Englisch und Spanisch.

Wir arbeiten bei grenzüberschreitenden Kindesentführungen sowie Umgangs- und Sorgerechtskonflikten mit MiKK e.V. zusammen.

 

Was ist Familienmediation und für wen ist sie die geeignete Form der Konfliktlösung?

Familienmediation ist:

- Ein außergerichtliches Vermittlungsverfahren bei Trennungs- und Scheidungskonflikten und anderen familiären Auseinandersetzungen.

- Eine Hilfe zur eigenverantwortlichen Regelung der anstehenden Probleme mit Hilfe eines neutralen Mediators.

- Eine Möglichkeit, die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse gleichberechtigt einzubringen und über den Weg des persönlichen Verhandelns einen für alle fairen Ausgleich zu erarbeiten.

- Ein Versuch, auch in Zeiten schwerster Konflikte und Streitigkeiten mit Selbstachtung, Würde und gegenseitigem Respekt einen von allen Beteiligten als fair empfundenen Lösungsweg aus dem familiären Konflikt zu finden.

- Ein Mittel der Klärung, Abgrenzung und Neugestaltung familiärer Beziehungen und finanzieller Rahmenbedingungen, bei dem die Mediatoren Ihre Wegbegleiter, und nicht ihre Richterinnen sind.

 

Mediation ist für Sie das geeignete Verfahren, wenn Sie zu den folgenden Grundsätzen, der Funktionsweise und den Richtlinien der Mediation „ja“ sagen und einen Konfliktpartner haben, der ihre Einstellung teilt.

 

Auszug aus den Richtlinien der BAFM für Familienmediation:

Präambel: Der zunehmende Wunsch, familiäre Konflikte insbesondere bei Trennung und Scheidung persönlich und im Interesse aller Beteiligten zu regeln, lässt nach geeigneten Verfahren suchen. Ein Ansatz ist Mediation (Vermittlung), die in Familienangelegenheiten, die psychosozialen und rechtlichen Aspekte der Konfliktregelung miteinander verbindet.

Ziele: Die Familienmediation fördert die Autonomie, besonders die Dialog-, Kooperations- und Gestaltungsfähigkeit der Beteiligten. Ziel ist eine einvernehmliche bindende Regelung bis hin zu einer umfassenden formalrechtlich wirksamen Vereinbarung.

Inhalte: Die Inhalte werden von den Beteiligten festgelegt. Die Familienmediation befasst sich hauptsächlich mit der Gestaltung der mit Trennung und Scheidung zusammenhängenden Folgen, insbesondere im Hinblick auf Elternschaft und andere familiäre Beziehungen, Aufteilung des Familieneinkommens, Vermögensauseinandersetzung, Alterssicherung, Hausratsteilung und Klärung der Wohnsituation.

 

Prinzipien:

Mediation ist ein Prozess, der sich an den folgenden Grundsätzen orientiert:

- Freiwilligkeit,

- Neutralität,

- Eigenverantwortlichkeit,

- Informiertheit,

- Vertraulichkeit

 

Wie funktioniert Familienmediation?

Das Mediationsverfahren läuft in fünf Stufen ab.

Einführung:

Zuerst stellt der Mediator / die Mediatorin die Regeln der Mediation vor. Das sind:

- die Neutralität des Mediators / der Mediatorin,

- die Freiwilligkeit der Teilnahme,

- die Gleichbehandlung der Partner und

- die Klarstellung der Verantwortlichkeiten.

- Der Mediator strukturiert den Mediationsablauf.

- Sache der Parteien ist es, eigene Lösungen zu finden.

Sammeln der Konfliktthemen:

- Die Parteien legen die zu erörternden Themen fest und stellen jeweils ihre Sichtweise (Position) dar.

- Der Mediator / die Mediatorin gewinnt ein erstes Bild über die Dimension des Konfliktes.

- Der Mediator / die Mediatorin listet die Übereinstimmungen und die Differenzen auf.

Konfliktbearbeitung:

- Der Mediator / die Mediatorin erfragt die Bedürfnisse, die hinter den jeweiligen Positionen liegen.

Konfliktlösung:

- Verschiedene Lösungswege werden entworfen und bewertet. Das Ziel sind tragbare Ideen in allen Teilbereichen, die sich zu einer Gesamtlösung zusammenfügen lassen.

Abschluss der Mediation:

- Das Endergebnis wird in der Regel in Form einer für die Parteien verbindlichen Vereinbarung ausformuliert und festgehalten.

 

Datenschutz     Impressum